bio

Elske Rosenfeld (geb. 1974, Halle/S.) forscht zur Geschichte der Dissidenz in Osteuropa und zu den Ereignissen von 1989/90. In ihren aktuellen Video- und Performancearbeiten untersucht sie den Körper als Austragungsort und Archiv historischer Erfahrungen und entwickelt aus in historischen Dokumenten vorgefundenen körperlichen Bewegungen und Gesten abstrahierte Choreographien oder Interventionen in das Material.

Ihre Arbeiten wurden in Institutionen wie dem Gorki Theater/Herbstsalon, Berlin; Tabakalera, San Sebastian; ngbk, Berlin; mumok kino, Wien; Rencontres Internationales, Paris and Berlin; Steirischer Herbst, Graz; Berlin Art Week 2014/Scriptings; District, Berlin; GfzK Leipzig; tranzit, Cluj, Rumänien; Devi Art Foundation, Delhi; the education programme of documenta13; Swiss off-site Pavilion, Venedig Biennale 2011; Vienna Art Week 2011; BAK, Utrecht; Shedhalle, Zürich; und im Rahmen einer Visual Art Residency am Banff Centre for the Arts, Kanada, gezeigt. Ihre Texte sind u.a. auf/in Springerin – Hefte für Gegenwartskunst, eipcp.net, Reviews in Cultural Theory, Feminist Media Studies erschienen.

Rosenfeld hat 2014 ein PhD-in-Practice an der Akademie der bildenden Künste in Wien abgeschlossen, das mit einem DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gefördert wurde. Sie war Mitinitiatorin und künstlerische Forscherin des vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderten künstlerischen Forschungsprojektes Six Formats (2015-17). Rosenfeld lebt und arbeitet in Berlin.