bio

Change is an impact lived on the body before anything is understood, and as such is simultaneously meaningful and ineloquent, engendering an atmosphere that they spend the rest of the story and their lives catching up to.
—Lauren Berlant, Cruel Optimism, 2011

Elske Rosenfeld (geb. 1974, Halle/S.) forscht als Künstlerin, Autorin und Kulturarbeiterin zur Geschichte der Dissidenz in Osteuropa und zu den Ereignissen von 1989/90. In ihrem aktuellen künstlerischen Forschungsprojekt “A Vocabulary of Revolutionary Gestures” untersucht sie den Körper als Austragungsort und Archiv historischer Erfahrungen.

Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, u.a. bei:  f/stop festival Leipzig, 2018; Gorki Theater/Herbstsalon III Berlin, 2017; Tabakalera, San Sebastian; ngbk, Berlin; mumok kino, Wien; Rencontres Internationales 2016, Paris and Berlin; steirischer herbst 2015, Graz; Berlin Art Week 2014/Scriptings; District, Berlin; GfzK Leipzig; tranzit, Cluj, Rumänien; Devi Art Foundation, Delhi; the education programme of documenta13; Swiss off-site Pavilion, Venedig Biennale 2011; Vienna Art Week 2011; BAK, Utrecht; Shedhalle, Zürich; und im Rahmen einer Visual Art Residency am Banff Centre for the Arts, Kanada.

Ihre Texte sind u.a. auf/in Berliner Hefte, Springerin – Hefte für Gegenwartskunst, eipcp.net, Reviews in Cultural Theory, Feminist Media Studies erschienen. Sie bloggt auf www.dissidencies.net. 

2018 leitete sie zusammen mit Suza Husse das Projekt „wildes wiederholen. material von unten. Künstlerische Forschung im Archiv der DDR-Opposition“. 2019 ko-kuratierte sie das Festival “Palast der Republik” am Haus der Berliner Festspiele.

Seit 2018 ist sie Mitglied im Kuratorium der  Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, die sich der Förderung der Ideen der Bürgerinnen- und Bürgerbewegungen der DDR widmet.